Unglaublich: Nach nur einer Woche haben über 200 Personen das 111 Gründe-Video angesehen. Wie sagte Karl Moik so schön: »Ich frrrrreu mich!«.
Wenn jetzt noch jeder das Buch kauft, würde ich mich sogar noch mehr freuen. Wahrscheinlich werde ich in naher Zukunft ein weiteres Video online stellen. Ein paar Ideen hab ich schon.
Jetzt, wo ich selbst sozusagen unter die Filmschaffenden gegangen bin, hat mich das Filmfieber voll im Griff. Deshalb gibt es diese Woche einen kompletten Kinoabend. Natürlich mit Vorfilm.
Bevor Cartoonist Jules Feiffer Pulitzer-Preise einheimste, Bühnenstücke, Romane und Filme schrieb, verdingte er sich als Assistent und Ghostwriter des legendären Will Eisner. Irgendwo dazwischen entstand ein hübscher kleiner Kurzfilm mit dem Titel »Munro« (1960), der heute leider fast vergessen ist.
»Rushmore« (1999), der zweite abendfüllende Spielfilm von Wes Anderson beinhaltet schon alles, was auch seine späteren Werke auszeichnet: Schrullige Charaktere, ein Hauch von Melancholie, ein toller Soundtrack und ein akribischer Sinn für Details.
Max Fisher, Schüler an der Elite-Highschool Rushmore ist verliebt in die Lehrerin Ms. Cross. Nur dummerweise kommt ihm dabei sein väterlicher Freund Mr. Blume in die Quere, der sich ebenfalls in die hübsche Pädagogin verguckt. Zwischen den ungleichen Rivalen entbrennt ein tragikomischer Kampf um das Herz ihrer Angebeteten.
Mit »Rushmore« startete Bill Murray seine Karriere als »seriöser« Schauspieler. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, nur hierzulande nahezu unbekannt.
