3 x Weihnachten

Weyershausen am 23. Dezember 2009 in Befindlichkeiten

xmas09_01Mein Leben in der ersten Reihe

Lesungen, Weihnachtsgeschenke kaufen, unerwartete Aufträge … irgendwie verging der Dezember schneller, als ich diese Seite aktualisieren konnte.

Ein Highlight im Dezember war zweifellos der Auftritt in der ARD-Sendung »Ansichten«, den Holger Reichard (rechts) und ich (mitte) absolvierten, um für unsere Lesung in Bremen zu werben. Auch wenn die Sendung längst gelaufen ist, will ich dem geneigten Lesern dieser Seite unsere auf Hochglanz geschminkten Gesichter nicht vorenthalten.

xmas09_02Beim Anblick dieser Bilder ist mir vor allem Eines klar: Meine Zukunft liegt wohl eher im Radio – obwohl ich mich gern mal wieder in die Obhut einer bezaubernden Maskenbildnerin begeben würde.

Bei allen Nachteilen, die ein Leben als Cartoonist mit sich bringt: Kurz vor Weihnachten freut man sich doch, wenn die liebevoll gestalteten Weihnachtskarten der hochverehrten Kollegen eintrudeln. Die Zeichnungen von Karl-Heinz Brecheis bewunderte ich schon während meiner Schulzeit. Heute bekomme ich sogar Post von ihm! Steffen Butz nahm sich netterweise die Zeit eine kleine Skizze in die Karte zu malen. Besten Dank!

3 x Weihnachten!

Charles Dickens »Christmas Carol« wird wohl für alle Zeiten der absolute Weihnachtsklassiker sein. Zusammen mit »Der kleine Lord« natürlich. Für alle knallharten Zyniker, die schon beim Anblick eines Weihnachtsbaums die Axt auspacken, habe ich hier drei etwas andere Versionen der altbekannten Fabel.

The Return of a Cristmas Carol

MAD-Erfinder Harvey Kurtzman und Illustrator David Levine zeichneten vor über 45 Jahren für das Hochglanz-Magazin »Esquire« eine zeitgemäßere Version der Weihnachtsgeschichte, in der Geizkragen Ebenizer Scrooge ein lüsterner Fernsehproduzent ist, der seinen weiblichen Angestellten auch mal an den Allerwertesten greift.

Humbug

Eine nicht minder zynische Version aus dem Jahre 1957 stammt aus der Feder von Arnold Roth und erschien im Satiremagazin »Humbug«, das von einigen der besten Cartoonisten der damaligen Zeit herausgebracht wurde. Auf der gleichen Homepage findet man übrigens noch die wunderbaren Christmas Carol-Illustrationen von Roberto Innocenti.

Bunny-Vision

Wenn »A Christmas Carol« die ultimative Weihnachtsgeschichte ist, dann ist »It’s A Wonderful Life« der Weihnachtsfilm schlechthin. Alle Weihnachtsgestressten, die Heiligabend müde vor der Glotze eindösen und dieses filmische Kleinod verpassen, können sich zumindest im Internet die 30-Sekunden-Version mit niedlichen Häschen anschauen. Wir leben wahrlich in schnelllebigen Zeiten!

Merry Christmas!

Hinterlasse einen Kommentar