Eine Frau, die ich einmal kannte, schwärmte immer, dass dicke Männer so schön kuschelig sind. Das Foto oben zeigt mich auf der Bühne der legendären Bumsdorfer Gerüchteküche, bei der ich am 18. Juni aus meinem Buch 111 Gründe, erwachsen zu werden las. Für meinen Geschmack sehe ich hier ein wenig zu kuschelig aus.
Autor Holger Reichard (111 Gründe, sich selbst zu lieben), der an diesem Abend ebenfalls auftrat, wirkte dagegen wie Bruce Willis. Da kann ich nur hoffen, dass mein Buch ein Erfolg wird. Fettabsaugungen sind schließlich nicht billig.
Neues vom Straßenrand der Datenautobahn
Trotz strahlenden Sonnenscheins und zentnerweise Arbeit finde ich merkwürdigerweise immer noch Zeit, um im Internet seltsame Dinge zu entdecken. Wenn ich mein nächstes Buch beginne, wird damit wohl Schluss sein.
Pantomimen-Interview
Cartoonist Stan Drake wurde 1953 mit dem Comic Strip The Heart of Juliet Jones (dt. »Das Herz der Julia Köster«) berühmt. Drake benutzte für seine Zeichnungen meist Fotos, die er mit Selbstauslöser knipste, um bestimmte Posen, oder Gesichtsausdrücke der männlichen Protagonisten einzufangen. Die Ergebnisse, die er damit erzielte, waren damals sensationell. Für ein wortloses Interview, das er 1960 der Fachzeitschrift »The Cartoonist« gab, zeigte er einen winzigen Teil seines riesigen Bildarchivs, um sich als genialer Grimassenschneider zu outen. Drake übernahm Jahrzehnte später den Comic-Klassiker »Blondie«.
Der Trekkie, das unbekannte Wesen
Hand aufs Herz: Wer von uns würde nicht gern wie Mr. Spock in »Star Trek II: Der Zorn des Kahn« im flotten »Photonen-Torpedo«-Sarg in die ewigen Jagdgründe einsegeln? Seit Frühjahr 2009 ist dieser Wunsch erfüllbar. Der Star-Trek-Sarg lässt keine Wünsche offen. Im Innenteil der letzten Ruhestätte befindet sich sogar das Emblem der Föderation der vereinten Planeten. Um einiges schärfer ist jedoch die elegante Star Trek-Urne, die demnächst erhältlich sein wird. Und das Schönste: Der Hersteller kündigt noch für dieses Jahr Gruft und Grabstein für den Trekkie an, der alles hat. So schön war das Sterben noch nie!
Kinderbücher aus der Urzeit
Eine wirklich schöne Webadresse entdeckte ich neulich, als ich Illuopa, den Blog des Kinderbuchillustratoren Patrick Wirbeleit, anklickte. Ziel der Seite ist es, obsukure Kinderbuchzeichnungen der 50er, 60er und den frühen 70er Jahren zu präsentieren. Eines der Cover zeigt »Balduin Baumelschuh« von Lennart Hellsing. Erschienen 1964 im Oetinger Verlag. Der schwedische Orginaltitel lautet: »Daniel Doppsko«. Der Illustrator Stig Lindberg ist in seiner Heimat wohl einer der bekanntesten Designer der 50er und 60er Jahre. Weitere tolle Illustrationen kann man auf Wirbeleits Blog finden.

Letzte Kommentare